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Deine Berufung bringt leuchtende Farben in dein Leben

Warum? Ganz einfach: Immer dann, wenn Du die Berufung in deinem einmaligen Leben wirklich gefunden hast und anfängst, diese in die Tat umzusetzen, dann wird Deine Welt farbenfroher, so richtig bunt – statt nur monochrom und eintönig.

Sie wird mit Begeisterung, Leidenschaft und Wärme erfüllt – statt leer, rastlos und starr vor Kälte auf der ständigen bewussten oder unbewussten Suche nach Deinem inneren Kern.


Sackgassen, Endstationen und Pirouetten – Neue Wege finden und gehen

Es gibt aber auch Situationen im Leben, die sinnbildlich als Sackgasse bekannt sind. Das kann im Berufsleben, im Privatleben, oder auch in Beziehungen sein. Festgefahren. Keine sichtbare Wendemöglichkeit – eine gefühlte Endstation.

Wenn sich die Gedanken nur noch im Kreis drehen wie ein Strudel oder eine Pirouette (… ich war früher Eiskunstläufer) – immer schneller werdend – kraftraubend bis zum Stillstand im Hamsterrad, das oftmals von innen so aussieht wie eine Karriereleiter.

In diesem Fall begleite ich Dich auch mit dem für Dich passenden Ansatz, damit Du Deinen Weg aus der Sackgasse findest. Wie sagte Albert Einstein bereits:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.“


Eine Idee ohne Plan ist nur ein Wunsch

Ich werde nie vergessen, wie ich im Alter von 18 Jahren aus gesundheitlichen Gründen leider meine Eiskunstlaufkarriere im Bundesleistungszentrum für Eiskunstlauf in Oberstdorf beenden musste. Ich hatte den Wunsch, später mit Menschen zu arbeiten, um sie bei ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten.


Ein Kompass wäre hilfreich gewesen

Ich hätte mir damals so sehr gewünscht, dass ich bei meiner damaligen Fragestellung, was ich denn nach der Schule mal machen möchte, eine systemische, wertschätzende, empathische Begleitung und Reflektion erfahren hätte.

Sagen wir, eine Art Kompass, der mit mir gemeinsam meine berufliche Richtung (und noch nicht unbedingt den genauen Beruf wie z.B. Arzt, Metzger, Automechaniker, Anwalt, Künstler, Musiker, etc.) entwickelt hätte.

Es kann eben sein, dass Du leidenschaftlich gerne mit Tieren arbeitest, technischen Dingen auf den Grund gehst, kranke Menschen liebevoll unterstützt, Dich Musik fasziniert, oder, dass Dich das Arbeiten mit Zahlen glücklich macht und Dir ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubert – letztendlich erfüllt.


„…Studiere lieber BWL, da verdienst Du gut …“

Jemand, der mir damals sehr nahestand und sehr erfahren war, verbannte vorerst das zarte Pflänzchen der Menschenorientierung mit einem winzigen Satz: „Studiere lieber BWL, da verdienst Du gut…“.

Das habe ich im Nachgang nach einer Lehre zum Bürokaufmann zwar auch erfolgreich gemacht, aber später in meinem Beruf als Führungskraft in großen IT-Unternehmen immer mit dem Blick für die Mitarbeiter und deren Fähigkeiten und Talente in meinem Verantwortungsgebiet getan – bis heute.


Die Berufung war immer da, gespürt habe ich sie – klar gesehen
jedoch (noch) nicht

Der inneren Stimme folgend, Menschen etwas mitzugeben, hat sich dieser Wunsch in der Rolle als „Trainer“ beim Erlernen der ersten Schritte auf dem Eis bei den Jungs und Mädels im Alter von vier Jahren in der Eishalle gezeigt.

Oder als Student, als ich Schülern gerne und auch sehr erfolgreich Nachhilfeunterricht gegeben habe. Erfolgreich deshalb, da ich es immer schaffte, meine Schüler um mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Noten zu verbessern. Ein Traum aus heutiger Sicht. Mein(e) Nachhilfelehrer im Fach Mathematik hatten mich im zarten Alter von 12 von einer „soliden 5“ auf eine „wackelige 4“ – gebracht und dies war ein gewaltiger Kraftakt – letztendlich für uns beide.

Auch heute erlebe ich bei schulischen Themen meiner Söhne (Jahrgang 2003 und 2005), dass ich ihnen zeitweise etwas mitgeben darf, um sich besser zu strukturieren – insbesondere bei dem Vorbereiten und Vortragen von Präsentationen in der Schule. In diesem Alter ist es in der Regel nicht „cool“, wenn die Eltern große Ratschläge geben. Diese enden zumeist unvermittelt vor der Zimmertür. Bei uns war es so, dass mein ältester Sohn sogar Klassenkameraden zum Üben mit nach Hause brachte, um sich gemeinsam mit seinen Mitstreitern auf die Abschlusspräsentation in ihrer Schule vorzubereiten. Es hat funktioniert.


Zehn Jahre Eiskunstlauf – Spuren im Eis und in der Persönlichkeit

Zehn Jahre Hochleistungssport haben mich nachhaltig geprägt: Mir sind die Begriffe Disziplin, Durchhaltevermögen, Willensstärke, Koordinationsvermögen, Körpergefühl, Leistungsbereitschaft, Sensibilität, Teamplay sowie Nachhaltigkeit im Sinne der Umsetzung bekannt und zwar aus der Praxis.  OK, Konsolen gab es in den 80-ern auch schon – Vorgänger der heutigen „E-Sport Szene“. Diese hörten damals auf die Rufnamen „Atari“ und „C64“, aber das wäre eine andere Geschichte.


Werteorientierung im Fokus

Es sind unsere ganz persönlichen Werte, die uns aus unserem inneren Kern heraus leiten. Bei mir sind es z. B. Freiheit, Autonomie, Vertrauen, Gerechtigkeit, Wertschätzung und Nachhaltigkeit.

Und diese sollten auch zu dem Unternehmen und dessen gelebter Unternehmenskultur passen, in dem man arbeitet oder arbeiten möchte. Wenn nicht, dann kann dies früher oder später zu einer inneren oder auch äußeren Trennung führen. Eine wunderschöne Chance, sich auf seine eigenen Werte zu besinnen und seine Berufung zu leben. Ich darf aus Erfahrung sprechen.

Heute, glücklich verheiratet, drei wunderbare Kinder und 20 spannende Berufsjahre weiter, bin ich mir meiner Berufung umso klarer und bewusster.


Perspektivenwechsel

In meiner Freizeit fotografiere ich „am Boden“ oder auch „in der Luft“, gehe gerne Wandern und fahre Rad.

Gleitschirmfliegen ist meine große Leidenschaft. Die Freiheit wie ein Vogel spüren – in Spanien, Griechenland oder Österreich, idealerweise mit meiner Familie.

Ich liebe die Berge und den Einklang mit der Natur. Das hilft mir, die Perspektive zu wechseln, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Es bereitet mir einfach Freude!


Das Leben ist keine Generalprobe

Finde Deine Berufung und Deinen Weg, dies wird dein Leben verändern. Früher oder später. Mittendrin im Leben!

Herzliche Grüße
Michael